

04.04.2023
Ein gehacktes Handy zu erkennen, kann kniffelig sein. Schließlich geben sich Cyber-Kriminelle alle Mühe, dass der Angriff auf dein Smartphone nicht auffällt. Dennoch gibt es einige Indikatoren, mit denen sich dein Handy auf einen Hack „testen“ lässt.
Im Vergleich Android vs. iOS gibt es bei der Sicherheit Unterschiede zwischen den Systemen. Generell sind iPhones aufgrund des geschlossenen Systems etwas besser geschützt.
Wenn dein Handy heiß wird kann das viele Ursachen haben. Eine davon sind schädliche Apps, die im Hintergrund laufen und damit die Last für den Prozessor erhöhen. In manchen Fällen kommt es sogar zur Überhitzung. Dann sendet dir dein Handy normalerweise eine Warnmeldung und schaltet sich automatisch ab. Setzt die schädliche App diese Meldung aus, wird dein Handy unter Umständen noch heißer. Schalte es am besten ab, wenn du eine ungewöhnliche Hitzeentwicklung feststellst.
Wenn zusätzliche Apps im Hintergrund laufen, die dein Handy gehackt haben, beeinflussen diese die Leistung des Geräts. Ist dein Handy in letzter Zeit besonders langsam, kann das ein Anzeichen für einen Virus auf dem Handy sein. Weitere Tipps zum Thema „Wird mein Handy überwacht“ halten wir für dich ebenso bereit.
Du erkennst den Fremdzugriff auf dein Handy, indem du deine Anruf- und SMS-Historie checkst. Tauchen in der Liste Telefonate oder Nachrichten auf, die nicht von dir stammen, könnte dein Handy gehackt sein.
Besonders stutzig sollten dich unbekannte Apps auf deinem Handy machen. Tauchen in der Übersicht Anwendungen auf, die du nicht installiert hast oder finden sich Apps doppelt wieder, könnte es sich um schädliche Programme handeln. Senden dir Apps immer wieder Fehlermeldungen oder Benachrichtigung mit Werbung, obwohl sie das vorher nicht gemacht haben, solltest du ebenfalls prüfen, ob es sich um Fake-Apps und/oder Malware handelt. Checke dafür am besten im App Store, ob andere Nutzer ebenfalls solche Auffälligkeiten berichten.
Schädliche Apps, die Verbindung mit ihren Erstellern aufnehmen, verbrauchen dein Datenvolumen im Hintergrund. Checke also regelmäßig, ob bestimmte Anwendungen ungewöhnliche Datenmengen verbrauchen. Dadurch erkennst du nicht nur Viren auf dem Handy, sondern vermeidest ebenso unschöne Überraschungen auf deiner Mobilfunkabrechnung.
Datenverbrauch auf Android-Geräten überprüfen:
Datenverbrauch auf iOS-Geräten überprüfen:
Noch mehr Tipps, um deine Mobile Daten im Blick zu behalten haben wir in einem Ratgeber für dich zusammengefasst.
Tipp: Wähle am besten einen Tarif mit viel oder gar unbegrenztem Datenvolumen – so lassen sich Streamingdienste und andere Datenfresser entspannter nutzen, da du nicht die nicht ständig den Datenverbrauch im Blick zu haben brauchst.
Manche Hacker haben es darauf abgesehen, unerkannt Videos oder Fotos mit deinem Handy aufzunehmen. Bei neuen Android- und iOS-Geräten mit aktueller Software kannst du erkennen, wann deine Handykamera aktiv ist. Unter iOS siehst du einen grünen Punkt am oberen Displayrand. Android-Handys zeigen ebenfalls einen grünen Punkt. Abhängig vom jeweiligen Hersteller-Betriebssystem findest du ihn ebenfalls am oberen Rand oder in einer der Ecken angezeigt.
Hast du einen Fremdzugriff auf deinem Handy erkannt, handelst du am besten schnell. Denn je länger die Hacker Zugriff auf dein Gerät haben, desto mehr Schaden können sie anrichten. Was du tun kannst, wenn dein Handy gehackt wurde:
Fremdzugriff auf deinem Handy zu erkennen, ist nicht immer einfach
Fremdzugriff auf deinem Handy zu erkennen, ist nicht immer einfach
Durch Handy-Viren können auch andere Dienste und Konten betroffen sein. Diese Zugänge solltest du möglichst schnell ändern, sodass nur du das Passwort und den Nutzernamen kennst:
Ist deine Telefonnummer ebenfalls von dem Hack betroffen, solltest du sie ändern lassen. Bei uns kannst du den Wechsel über die Mein O2 App beantragen.
Wurde dein Handy gehackt, solltest du den Vorfall – nachdem du gegen den Angriff vorgegangen bist – der Polizei melden. Das hat gleich mehrere Vorteile. Zunächst kannst du Anzeige gegen die Cyber-Kriminellen erstatten. In vielen Fällen agieren diese anonym und verstecken sich hinter mehreren Schutzmaßnahmen im Netz. Die Suche gestaltet sich also schwierig, ist aber nicht unmöglich.
Zudem machst du auf die Betrugsmasche, den Phishing-Versuch oder die Schad-Software aufmerksam. Handelt es sich um eine neue kriminelle Vorgehensweise, kann die Polizei so eine Warnung für ein größeres Gebiet aussprechen. So warnst du indirekt andere davor und schützt deine Mitmenschen vor dem Hack.
Zu guter Letzt ist eine Meldung bei der Polizei gerade dann wichtig, wenn durch den Hack finanzielle Schäden entstanden sind. Um diese bei deiner Versicherung geltend zu machen, brauchst du eine Anzeigennummer. Welche Schäden deine Versicherung in deinem speziellen Fall abdeckt, findest du zusammen mit einem der Mitarbeiter in einem persönlichen Gespräch heraus.
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Im Laufe der Jahre sind Hacker immer gerissener und einfallsreicher geworden, wenn es darum geht, nichtsahnende Handynutzer in die Falle zu locken. Damit du den versuchten Fremdzugriff auf dein Handy frühzeitig erkennst, haben wir dir eine Übersicht der gängigsten Cyber-Attacken zusammengefasst.
Abgeleitet vom englischen Begriff für „Angeln“ beschreibt Phishing den Versuch, unbemerkt an die Daten von Nutzern heranzukommen. Kriminelle nutzen dazu etwa gefälschte Mails von Online-Versandhäusern oder Banken, um den Kunden eine Notsituation vorzugaukeln – und zur Angabe von Passwörtern und anderen persönlichen Daten zu bewegen. Du erkennst Betrugsmaschen meist an Rechtschreibfehlern und einer dubiosen E-Mail-Adresse.
Zur Sicherheit loggst du dich am besten immer über die Webseite des jeweiligen Anbieters ein (statt auf Links in E-Mails zu klicken).
Diese Nachrichten funktionieren ähnlich wie Phishing-Mails. Allerdings zielen die Verfasser darauf ab, die Empfänger mit besonderen Versprechen in die Falle zu locken. Zu den bekanntesten Beispielen gehören gefälschte Gewinnbenachrichtigungen oder Mitteilungen über ein angebliches Erbe, das an dich ausgezahlt werden soll. Um die jeweiligen Gewinne zu bekommen, sollen die Empfänger meist eine Gebühr zahlen. Das Geld landet bei den Cyber-Kriminellen.
Manche Cyber-Kriminellen bauen die Website von Banken oder Online-Händlern nach, um dich in die Falle zu locken. In diesem Fall sind sie ebenfalls auf deine Login-Daten samt Passwort aus. Sie spekulieren darauf, dass du nach dem jeweiligen Online-Portal per Suchmaschine stöberst und dort auf einem ihrer Links landest, statt auf der echten Seite. Fake-Websites erkennst du häufig an einer seltsamen URL (etwa eine angeblich deutsche Domain, die nicht mit „.de“ enden) oder einem etwas anderen Design, als du es gewohnt bist.
Mit Werbung in Bannern, Videos und Linktexten finanzieren sich viele Webseiten. Dennoch solltest du nicht blindlings auf jede Einblendung klicken. In manchen Fällen könnte es sich um Fake-Werbung handeln, die auf dubiose Webseiten führt oder dir Schad-Software auf deinem Handy einbringt. Gerade wenn du noch nie von dem beworbenen Produkt oder der Dienstleistung gehört hast, prüfst du besser via Suchmaschine, ob es sich um ein echtes Angebot handelt.
Schädliche Apps können auf mehreren Wegen auf deinem Handy landen. Entweder, weil du sie direkt im Netz von einer gefälschten Webseite herunterlädst oder sie die Sicherheitsmaßnahmen des jeweiligen App Stores umgangen haben. Dort schleichen sich immer wieder Apps ein, die Funktionen wie Bildbearbeitung oder lustige Kamerafilter versprechen, dich aber im Hintergrund schädigen.
Achte bei Messengern darauf, dass der Absender echt ist
Achte bei Messengern darauf, dass der Absender echt ist
Anzeichen eines Virus auf deinem Handy sind häufig viele Fehlermeldungen, Spam oder doppelte Icons von beliebten Apps.
Viren können Eingaben auf deinem Handy erkennen (also z. B. auch eingetippte Passwörter), Daten an die Entwickler weiterleiten oder dein Gerät sogar komplett sperren. Im letzteren Fall fordern die Cyber-Kriminellen dann ein „Lösegeld“ von dir, um deine sensiblen Daten wieder zu entsperren. In den meisten Fällen greifen sie die Daten aber selbst dann ab, wenn du den Forderungen nachgibst..
Soziale Netze und Chat-Programmen bieten viele Möglichkeiten für Handy-Hacks. Meist bekommst du von gehackten oder gefälschten Profilen deiner Kontakte Links. Frage im Zweifel immer auf einem anderen Weg (am besten persönlich) bei der Person nach, ob sie dir wirklich eine Nachricht geschickt hat.
Schütz dein Handy, Tablet oder deine Watch gegen Bruch, Flüssigkeit oder Diebstahl.
Du kannst nicht nur etwas tun, wenn dein Handy gehackt wurde. Beachte folgende Punkte, um das Risiko im Vorfeld zu minimieren. Leider ist es nicht möglich, Handy-Hacks komplett zu vermeiden. Jedes Gerät lässt sich potenziell knacken. Je schwerer es du den Cyber-Kriminellen machst, desto langwieriger und unprofitabler ist es, dein Gerät anzugreifen.
Wie du handeln musst, wenn du den Code deines iPads vergessen hast, erfährst du hier.
Lasse dein Handy in der Öffentlichkeit nicht unbewacht
Lasse dein Handy in der Öffentlichkeit nicht unbewacht
Wurde ich gehackt? Die Frage haben sich wahrscheinlich schon viele Smartphone-Nutzer gestellt. Die Anzeichen zu erkennen, ist oft nicht leicht. Die Cyber-Kriminellen hinter den Angriffen möchten schließlich möglichst lange herauszögern, dass du den Fremdzugriff auf deinem Handy erkennst.
Einen echten Test, ob dein Handy gehackt wurde, gibt es nicht. Solltest du anhand der Anzeichen (Hitzeentwicklung, langsames System oder ungewöhnliches Verhalten) den Verdacht haben, dass dein Handy gehackt wurde, handelst du am besten schnell. Deine Konten, Passwörter und Logins können gefährdet sein und müssen ebenfalls geändert werden.
Trenne dein Handy vom Internet und mache es den Kriminellen damit schwer, deine Daten abzugreifen. Danach hilft in vielen Fällen nur ein kompletter Reset des Handys. Informiere auch die Polizei, dass dein Handy gehackt wurde. So kannst du eventuelle Schäden per Versicherung geltend machen, aber auch auf die Betrugsmasche hinter dem Hack aufmerksam machen.
Zu den häufigsten Anzeichen, dass dein Handy gehackt wurde, gehören eine verringerte Leistung, unbekannte Apps auf dem Gerät oder ein rasanter Anstieg des Datenvolumenverbrauchs. Darüber hinaus solltest du darauf achten, ob SMS oder Anrufe unbemerkt von deinem Handy abgehen oder deine Kamera unbemerkt Fotos und Videos aufnimmt.
Einen richtigen Test, ob dein Handy gehackt wurde, gibt es nicht. Neben diesen Indikatoren können dir Antivirenprogramme dabei helfen, einen Virus auf dem Handy zu erkennen.
Bei Android- und iOS-Geräten solltest du den abgesicherten Modus starten. In diesem startet das Handy nur die notwendigsten Anwendungen und ignoriert Apps von Drittanbietern. Über die Systemeinstellungen kannst du anschließend schädlichen Apps die Berechtigungen entziehen und sie – falls möglich – deinstallieren.
Lässt sich das Schadprogramm so nicht eindämmen, setze dein Gerät auf die Werkseinstellungen zurück. In beiden Fällen solltest du deine Mail-Adressen und Passwörter ändern. Checke auch deine Bankkonten und die Abrechnung deines Mobilfunkanbieters, um ungewöhnliche Abbuchungen unverzüglich rückgängig zu machen.
Wurde dein Handy gehackt, informiere die Polizei darüber. So gibt es eine kleine Chance, dass die Hintermänner gefunden werden. Viel wichtiger ist aber, dass du auf den Betrug aufmerksam machst und so vielleicht andere davor bewahrst.
Die häufigste Methode sind sogenannte Phishing-Angriffe. Über gefälschte Mails oder SMS soll dir der Eindruck vermittelt werden, dass deine Bank oder Online-Händler deine Daten benötigen. Gibst du diese in die Fake-Formularfelder ein, landen Passwörter und Mail-Adressen bei den Cyber-Kriminellen.
Zudem können schädliche Apps dein Handy hacken. Entweder, weil du sie aus nicht vertrauenswürdigen Quellen bezogen hast oder der jeweilige App Store von den Anwendungen unterwandert wurde. Meist verbreiten die Apps weitere Software auf deinem Handy, lesen deine Eingaben mit oder senden Spam-Nachrichten an deine Kontakte.
Dass Handys über WhatsApp gehackt werden, kann passieren. Der Messenger ist so beliebt, dass er zum Ziel vieler Cyber-Krimineller geworden ist. Meist geben Sie sich als einer deiner Kontakte aus, der gerade eine neue Handynummer bekommen hat. Sie fordern dich auf, auf Links zu klicken, um Bestätigungscodes zu senden oder ihnen anderweitig zu helfen. Doch dahinter verbergen sich schädliche Apps oder Formulare, deren Daten direkt an die Kriminellen gehen.
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