

15.08.2023
Bei Android handelt es sich um ein offenes Betriebssystem für Smartphones. Heißt: Google entwickelt Android, gibt es aber für andere Hersteller frei. Diese nutzen die Software ebenfalls als Betriebssystem für ihre Handys und passen Oberfläche und Features an die eigenen Vorstellungen an.
Das Problem dabei: Da Android ein so quelloffenes System ist, können die zugehörigen Dateien von nahezu jeder Person heruntergeladen und analysiert werden. Das hilft zwar dabei, Android weiterzuentwickeln, indem viele Entwickler einen Blick auf den Code werfen und neue Ideen daraus formen. Dennoch öffnet es auch Tür und Tor für Angriffe von außen.
Wenn jemand eine Sicherheitslücke im Code von Android entdeckt, diese nicht meldet und stattdessen für kriminelle Aktivitäten nutzt, richtet er Schäden bei zahlreichen Nutzer:innen an. Wird die Lücke von Google nicht entdeckt, kann sie für einen gewissen Zeitraum unerkannt genutzt werden.
Allerdings ist der Hersteller in den letzten Jahren immer aufmerksamer geworden. Sicherheitslücken werden schnellstmöglich geschlossen, sobald sie intern erkannt werden. Die Berichte über das Schließen der Sicherheitslücken veröffentlicht Google dann „verschleiert“. In den Berichten steht nur, dass beispielsweise eine kritische Sicherheitslücke im System geschlossen wurde. Welche das ist, wird nicht verraten. Sonst könnten Hacker diese noch ausnutzen, bevor alle Nutzer:innen das Update aufgespielt haben.
Dennoch schadet es nicht, sich vor Sicherheitslücken zusätzlich zu schützen. Vor allem, weil diese über lange Zeit unerkannt bleiben können. Ist das System als Schutzschild nicht mehr vorhanden, kann ein Antivirenschutz dabei helfen, deine Daten sicher zu halten. Mehr dazu, wie du dein Handy schützt, zeigen wir im Abschnitt weiter unten.
Apps können dir zwar viele Dinge im Alltag erleichtern, doch steckt in manchen Anwendungen bösartige Software. Worauf du achten solltest und welche schädlichen Anwendungen du unbedingt vermeiden musst, erfährst du hier.
Der Google Play Store ist deine Anlaufstelle für Apps als Android-Nutzer:in. In zahlreichen Kategorien findest du hier Games, nützliche Alltagshelfer und informative Anwendungen. Getreu dem Motto des offenen Betriebssystems ist auch der Play Store für alle zugänglich. Jeder, der eine App entwickelt hat, kann diese hochladen. Voraussetzung ist das Ausfüllen einiger Informationen und das Anlegen eines Entwickler-Accounts.
Ein Handy-Virenscanner ist in vielen Situationen hilfreich. Wir zeigen dir, wann du ihn wirklich brauchst.
Android-Nutzer:innen sind dabei deutlich häufiger im Visier als beispielsweise iPhone-Nutzer:innen. Denn das Betriebssystem ist nicht nur offen, sondern auch noch deutlich verbreiteter. Android hat einen Marktanteil von etwa 70 Prozent weltweit (Stand: Juli 2023).
Um wirklich sicher zu sein, dass es sich bei einer neuen App um eine vertrauenswürdige Anwendung handelt, solltest du ein paar Dinge beachten:
Ein noch größerer Gefahrenfaktor ist das sogenannte „Sideloading“. Der englische Begriff bezeichnet das Herunterladen und Installieren von Apps außerhalb des Google Play Stores. Du suchst beispielsweise eine Webseite von App-Entwickler:innen auf und lädst die zugehörige APK-Datei direkt von dort herunter.
Die App funktioniert wie erwartet und du bist zunächst beruhigt, dass du eine sichere App aus dem Netz geladen hast. Tatsächlich sammelt die Anwendung im Hintergrund aber jede Menge Daten, Logins und Informationen über dich.
Wie schon erwähnt, gibt es zahlreiche Hersteller, die auf Android setzen. So bekommst du beispielsweise Samsung-Handys genauso mit einer Android-Variante wie die hauseigenen Google-Handys.
Samsung setzt dem System allerdings noch seinen Systemüberbau „One UI“ auf. Damit gehen andere Features, ein neuer Look und zahlreiche andere Android-Anpassungen einher. Das Problem daran ist, dass allein Samsung dafür verantwortlich ist, diese Software-Adaption sicher zu halten. Neben den Problemen, die durch Android an sich entstehen können, können auch Gefahren durch die zusätzliche Software entstehen.
Zudem erscheinen Android-Updates oft erst für Googles eigene Smartphones. Schließt ein Update eine Sicherheitslücke, dann bleibt diese womöglich auf anderen Geräten noch aktiv, bis der jeweilige Hersteller mit einem Update nachzieht. Umso wichtiger ist es, dass du dich und dein Android-Handy zusätzlich mit Software schützt.
Neben einem Virenscanner hilft auch der abgesicherte Modus bei Android-Handys im Kampf gegen Viren.
Um dein Android-Handy vor den genannten Gefahren zu schützen, solltest du ein Antivirenprogramm mit einem Echtzeitschutz installieren. Ein solches Rundumpaket bietet O2 Protect. Dienste dieser Art bieten verschiedene Features, die dich besser vor Schadsoftware bewahren oder informieren. Unter anderem unterstützt dich O2 Protect mit folgenden Vorteilen:
Mit dem O2 Onlineschutz – ab nur 2,49 € monatlich. Keine Installation notwendig, Schutz direkt im O2 Netz aktiv.
Neben dem Virenscanner bietet dir O2 Protect Funktionen, die dich in weiteren Situationen schützen: Beispielsweise, wenn du dich mit öffentlichen WLAN-Netzwerken verbindest. Normalerweise könnten Hacker dann mit ihren Programmen Infos über dein Gerät herausfinden oder sogar Zugriff erlangen. Durch das integrierte VPN verschleierst du deine Spuren und surfst anonymer.
Bist du bereits Opfer eines Hackerangriffs geworden? Dann hilft dir der Identitätsschutz dabei, weitere Schäden zu vermeiden. Gibst du Mailadressen, Telefonnummern und Kreditkarteninformationen in das Tool, sucht es im Darknet nach übereinstimmenden Treffern. Wurden die Daten gestohlen und dort zum Kauf angeboten, schlägt der Identitätsschutz Alarm. Dann solltest du dringend deine Daten ändern und zugehörige Logins und Konten sperren lassen.
O2 Protect probierst du ohne Kosten 30 Tage lang aus. Bei einem laufenden Abo bist du jederzeit in der Lage, den Dienst zu kündigen. Dann zahlst du nur den Anteil des aktuellen Abrechnungsmonats für die bisherige Leistung.
Android ist das beliebteste Smartphone-Betriebssystem auf dem Markt. Die offene Struktur ermöglicht es vielen Herstellern, die Software für die eigenen Geräte anzubieten. Doch das offene System bietet leider auch Angriffsfläche für Hacker und Cyberkriminelle:
Deshalb ist es als Android-Nutzer:in wichtig, sich zusätzlich vor Bedrohungen zu schützen. Mit einem Virenscanner, der in Echtzeit Angriffe und Malware erkennt, bist du bestens ausgerüstet. Neben dem Scanner bietet dir O2 Protect auch noch einen Identitätsschutz und ein starkes VPN. Das Rundumpaket schützt dich, dein Handy und deine Daten.
Pauschal gibt es kein Handy, das am sichersten ist. Alle Smartphones können Sicherheitslücken aufweisen. Generell sind iPhones etwas besser gegen Attacken von außen geschützt. Das geschlossene Betriebssystem und die strengen Kontrollen von Apple machen es schwer, schädliche Apps einzuschleusen.
Einer der gefährlichsten Trojaner ist „Emotet“. Eigentlich wurde dieser bereits unschädlich gemacht. Er ist aber zwischenzeitlich wieder aufgetaucht. Der Trojaner nistet sich auf deinem System ein und lädt weitere Schadsoftware herunter. Sobald alle Programme installiert sind, haben die Hacker hinter Emotet vollen Zugriff auf dein Gerät. Sie manipulieren dein Online-Banking-Konto, spähen deine Daten aus und verschlüsseln dein Gerät. Ist dein System gesperrt, verlangen sie hohe Summen für das Entsperren.
Grundsätzlich können nahezu alle Dateien Viren enthalten. Längst sind Schadprogramme nicht mehr auf „.exe“ und „.cmd“ als Endungen angewiesen. Durch Manipulation verändern Hacker die Dateien so, dass sie beispielsweise wie eine harmlose PDF-Datei aussehen. Word-Dokumente, Bilder und Videos können ebenfalls so verändert werden, dass du die schädliche Absicht zunächst nicht erkennst.
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